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Elektro Scooter contra E-Bike

Wer sich schnell und mobil auf den Straßen oder in größeren Räumlichkeiten mit elektrischer Unterstützung bewegen möchte, hat momentan die Wahl zwischen zwei Alternativen. Er kann zwischen einem Elektro Scooter (E-Scooter) oder einem Elektrofahrrad (E-Bike) wählen.

Der Elektro Scooter ist ein elektrisch getriebener Roller, der allein durch den elektrischen Motor angetrieben wird. Hingegen beim E-Bike bekommt der Fahrer auf seinem Elektrofahrrad eine Unterstützung seitens des elektrischen Antriebs. Die eigentliche Arbeit muss beim E-Bike der Fahrer selbst erbringen.
Somit entscheidet eher der gewünschte Einsatz, welches Gefährt Sie wählen. Auch preislich gibt es teilweise enorme Unterschiede.

Der Elektro Scooter im Vergleich

Der klassische Elektro Scooter ist eher ein Gefährt für kurze Strecken, die möglichst ohne jegliche Unebenheiten daherkommen. Durch die kleinen Reifen kann schon das Fahren auf dem Fahrradweg ein Problem werden. Daher sollte man eher eine Straße zum Fahren benutzen. Dafür ist ein Elektro Scooter extrem beweglich und eignet sich auch für den Einsatz auf einem Messegelände oder auf dem Flugplatz. Der Elektro Scooter ist klein und handlich und lässt sich meist mit wenigen Handgriffen im Auto oder in einem anderen Behältnis verstauen.

Häufig findet man im Internet oder in Baumärkten extrem günstige Elektro Scooter, die bereits für 100 bis 300 Euro zu haben sind. Hier bekommt man zwar einen funktionierenden Scooter, nur leider sind diese Sportgeräte zu diesem Preis nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Wer eine korrekte Zulassung benötigt, muss mit einem Preis von 600 bis 1.000 Euro rechnen.

Verfügt der Elektro Scooter über eine offizielle Zulassung gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), ist er in den meisten Fällen versicherungs- und kennzeichenpflichtig. Zudem sollte der gewählte Eletro Scooter auch über eine EU-Betriebserlaubnis (EEC) verfügen. Erst mit dieser Betriebserlaubnis erhalten Sie das Kennzeichen bei der jeweiligen Versicherung. Natürlich brauchen Sie dann auch einen geeigneten Führerschein, da ein Elektro Scooter als Mofa eingestuft wird.
Grundsätzlich unterscheidet man bei den Elektro Scootern zwischen einem Elektro Roller, auf dem der Fahrer steht und einem Scooter mit entsprechenden Sitz. Ein wichtiger Aspekt ist die maximale Zuladung. Viele Elektro Scooter sind nur bis 80 kg zugelassen, somit sind diese Fahrgeräte für Schwergewichte nicht geeignet.

Das E-Bike im Vergleich

Ein normales E-Bike ist eher für längere Strecken ausgelegt und kann mit Hilfe des elektrischen Antriebs auch Strecken von bis zu 50-70 Kilometer in einem Stück zurücklegen, ohne dabei an die Ladestation zu müssen. Das E-Bike unterscheidet sich von den fahrerischen Leistungen nur unwesentlich von einem traditionellen Fahrrad. Somit ist es auch für jeden Straßenbelag und Untergrund ausgelegt.

Wer ein transportables E-Bike benötigt, um dieses beispielsweise im Auto zu verstauen, muss auf ein spezielles E-Klappfahrrad zurückgreifen. Preislich sind E-Bikes deutlich teurer als Elektro Scooter. Günstige Angebote liegen bei 600 bis 800 Euro. Hochwertige E-Bikes liegen deutlich über 1.200 Euro.
Grundsätzlich ist ein E-Bike eher für sportlich ambitionierte Menschen, die einfach bequemer und schneller auf zwei Räder unterwegs sein wollen.